Entdecken Sie die Körpermethode TRE® in Barcelona
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die somatische Methode vor, die Teil unseres Leistungsangebots ist. In der Clínica Synaptica sind wir überzeugt, dass die Sorge um den Körper ein sehr wichtiger Bestandteil jedes Heilungsprozesses ist.
Was ist TRE® und wobei hilft es?
TRE® (Tension & Trauma Releasing Exercises), eine Methode zur Lösung von Spannung, Stress und Trauma, ist ein somatisches Verfahren, das mit dem Körper, dem Nervensystem und dem natürlichen Mechanismus des neurogenen Zitterns arbeitet. Diese Methode ermöglicht es, den durch Stress ausgelösten Zyklus abzuschließen und zu lernen, den Körper in einen Zustand der Ruhe und sozialen Verbundenheit zurückzuführen – und so wieder ein Gefühl von Sicherheit zu erlangen.
Der natürliche Mechanismus des neurogenen Zitterns wird durch eine Reihe von Dehnübungen aktiviert, die sich an die Bedürfnisse jeder teilnehmenden Person anpassen lassen. Sobald die Person auf dem Boden liegt, kann sie ein Zittern spüren, das im Beckenbereich und in den Beinen entsteht.
Die TRE®-Methode wurde von Dr. David Berceli entwickelt, der über langjährige Erfahrung in der Traumaprävention und -intervention, Stressreduktion, Resilienz und Genesung verfügt.
Eine Dysregulation des Nervensystems erleben wir alle im Laufe des Tages. Normalerweise kann sich das System selbst regulieren und in einen Zustand der Sicherheit zurückkehren. Problematisch wird es, wenn das Nervensystem aus verschiedenen Gründen entweder in einem Zustand der Übererregung oder in einem Erstarrungszustand gefangen bleibt und den Weg zurück zu einem optimalen Zustand von Sicherheit, Verbundenheit und Gesundheit nicht findet.
In einer schwierigen Situation reagieren Körper und Nervensystem so, wie es ihnen für unser Überleben am hilfreichsten erscheint. In manchen Fällen wird das sympathische Nervensystem aktiviert, das kämpfen oder fliehen will und so ein Stressgeschehen auslöst. In anderen Fällen kann der Körper jedoch erstarren, weil dies die beste Überlebensstrategie ist – das ist die Aktivierung des parasympathischen Systems.
Hat die schwierige Situation lange angedauert, hat die Person wahrscheinlich gelernt, zu dissoziieren, um die Situation zu überstehen oder mit den Folgen des Stresses zu leben. Die Abkopplung vom eigenen Körper ist sehr verbreitet. Körperlich äußert sich das in Entzündungsgeschehen und chronischen Schmerzen sowie in Spannungsmustern. Psychisch zeigt es sich in emotionaler Instabilität, Depression, Angst, Anspannung, Reizbarkeit, Schlafproblemen usw.
Wie laufen die Sitzungen ab?
Die TRE®-Sitzungen dauern zwischen 60 und 90 Minuten. Zunächst gibt es Raum für ein Gespräch über das aktuelle Befinden, anschließend folgen die TRE®-Übungen zur Dehnung. Danach wird mit dem Zittern gearbeitet, und zum Abschluss ruht die Person in Entspannung. Die Sitzung endet mit einem Austausch über die Erfahrung.
Unsere Begleitung beruht darauf, einen sicheren und respektvollen Raum zu schaffen, in dem der Körper die Möglichkeit hat, angestaute Spannungen zu entladen und tief verwurzelte Muster zu verändern, Erlebtes über den Körper zu verarbeiten, zu integrieren und einen Zustand von Ruhe und Erdung zu erreichen.
In den TRE®-Sitzungen steht der Körper im Mittelpunkt. Die Methode beruht nicht auf dem Gespräch, sondern darauf, die Sprache und die Bedürfnisse unseres Körpers kennenzulernen – und eröffnet so die Chance einer Wiederbegegnung mit ihm, mit Respekt vor seinen Rhythmen. Statt an Grenzen zu gehen, lehrt uns diese Methode, wie wertvoll es ist, langsam vorzugehen, um eine gesunde, achtsame Beziehung zum Körper und zu uns selbst aufzubauen.
TRE® ist ein Prozess über mehrere Sitzungen, in dem die Person auch die Grundlagen erlernt, um TRE® selbstständig als Werkzeug zur Selbstregulation einzusetzen. Das Gelernte schenkt ihr Autonomie: Sie entdeckt, dass der Körper die Fähigkeit hat, sich zu regenerieren, sich selbst zu regulieren und in einen Zustand von Ruhe, Wohlbefinden und sozialer Verbundenheit zurückzukehren.